Key Account Management

Das CAS vermittelt praxisnahes Wissen für den professionellen Umgang mit Schlüsselkunden. Im Zentrum steht das Zürcher Key-Account-Management-Modell. Sie lernen, Kundenpotenziale zu bestimmen, Verhandlungen zu führen, KI einzusetzen und Kundenbeziehungen systematisch zu stärken.

Beginnen Sie Ihre Weiterbildung in Biel oder Zürich.

Steckbrief

  • Titel/Abschluss Certificate of Advanced Studies (CAS) Key Account Management
  • Dauer Frühlingssemester: KW17 bis KW40
    Herbstsemester: KW43 bis KW14
  • Unterrichtstage 15 Tage
  • Anmeldefrist 24. März
    23. September
    9–24 Teilnehmer*innen
  • Anzahl ECTS 12 ECTS-Credits
  • Kosten CHF 7’850
  • Unterrichtssprache Deutsch
  • Studienort Biel, Aarbergstrasse 46
    Zürich, Central 1
  • Departement Technik und Informatik
  • Nächste Durchführung Zürich: Herbst 2026
    Biel: Frühling 2027

Inhalt + Aufbau

Key Account Management wirksam einsetzen.

Portrait

Viele Unternehmen besitzen im Kundenstamm eine klassische Pareto-Verteilung. Dadurch sind oft fünf bis zehn Kund*innen die Grundlage für den Unternehmenserfolg. Unternehmen setzen deshalb gezielt Key Account Management ein.

Basierend auf den Ergebnissen der jährlichen Sales-Excellence-Studie hat das Schweizerische Institut für Vertrieb und Handel, der Partner dieser Weiterbildung, das Zürcher Key-Account-Management-Modell entwickelt. Dieses Modell umfasst zum einen die Tätigkeit des/der Key Account Managers/Managerin von Value Insights bis zum Playbook, aber auch die organisatorische Einbindung. Dieses innovative Modell kommt in zahlreichen B2B-Unternehmen sehr erfolgreich zum Einsatz. Im Zentrum steht der Customer-Job-Verkaufsansatz in Verbindung mit einer systematischen Verhandlungsführung.

Der Customer-Job-Verkaufsansatz ist der erste systematische Verkaufsansatz, der auf die Bedürfnisse Schweizer Unternehmen ausgerichtet ist. Als eine Kombination aus dem Strategic Selling, Power Base Selling und Challenger Sales erlaubt dieser Ansatz die optimale Kundenpotentialanalyse, eine systematische Vorbereitung auf Verhandlungen und die gezielte Steuerung des Wertversprechens und der Preise. Dies in Verbindung mit einer hohen Integration des Key Account Managements in die Organisation machen dieses CAS einzigartig in der Schweiz.

Berufsperspektiven

Einstieg

  • Key Account Manager*in / Strategic Account Manager*in
  • Customer Strategy / Commercial Excellence Manager*in
  • Pricing Manager*in
  • CRM / Sales Analytics Spezialist*in

Mid-Level

  • Sales Enablement Manager*in
  • Product Manager*in (mit kommerziellem Fokus)
  • Customer Success Manager*in (v.a. SaaS / IT)

Senior Level

  • Head of Sales / Chief Revenue Officer (CRO)
  • Geschäftsführer*in / Unternehmer*in

Ausbildungsziele

Das CAS bietet folgenden Mehrwert: 

  • Systematische Analyse und Verständnis der Bedürfnisse des Buying-Centers. 
  • Verkaufen auf Basis eines innovativen Verkaufsansatzes. 
  • Kundenwertsteigerung durch Cross-Selling und Preisoptimierung.
  • Professionelles Verhandlungsmanagement zur Win-Win-Erzielung.
  • Einsatz von digitalen Helfern zur Effizienz- und Effektivitätssteigerung.

Der Kurs baut auf dem innovativen Zürcher Key-Account-Modell von CustomersX bzw. dem Schweizerischen Institut für Vertrieb und Handel auf. Das Modell umfasst zwei Dimensionen.

Key Account Management als Tätigkeit

Besonders im Key Account Management (KAM) gilt es, das Kundenpotential (Value Insights) und die Entwicklung kontinuierlich und systematisch zu analysieren. Je besser die Informationsgrundlage, desto grössere die Chancen für ein erfolgreiches KAM. Liegen Value Insights vor, gilt es, die Kunden optimal zu strukturieren (Structure). Wie viele und welche Kunden betreut der/die einzelne KAM-Manager*in? Wie werden die Kunden segmentiert? Welche Inhalte werden kommuniziert und welche Preismodelle und Rabatte kommen zum Einsatz?

Key Accounts kaufen immer weniger Angebote und immer öfter umfassende Lösungen (Solutions). Deshalb ist es wichtig, dass Unternehmen Solutions bzw. Leistungsbaukästen entwickeln, um den/die einzelnen KAM-Manager*in zu unterstützen. Wie gross sind die Chancen für die einzelnen Cross-Selling-Angebote? Welche Zusatzdienstleistungen bieten einen optimalen Mehrwert für den Kunden und stärken die Differenzierung? 

Die Sales Tactic bzw. der Verkaufsansatz stellt den operativen Kern des Zürcher KAM Modells dar. Dabei gilt es vier Dimensionen zu berücksichtigen: (1) den Verhandlungsprozess als solchen; (2) die relevanten Leistungsbaukästen; (3) die Optimierung des Geschäftsmodells des Kunden sowie (4) die Unterstützung der meist notwendigen Veränderungen in der Organisation des Kunden. Im CAS stellen wir den einzigartigen Customer-Job-Verkaufsansatz vor. 

KAM sollten möglichst auf einen kundenorientierten Preisansatz (Pricing) setzen. In Preisverhandlungen sollten Loyalität, Cross-Selling und Kundenwertsteigerungen systematisch durch das Preismanagement unterstützt werden. Darüber hinaus ist das Preismanagement mit dem Bonussystem zu verbinden. Es ist ein Playbook bzw. Betreuungsplan zu entwickeln, das/der die verschiedenen Interaktionen berücksichtigt und die Mitarbeitenden als Guideline befähigt, ihre Verhandlungsposition zu verbessern, systematisch und basierend auf den relevanten Informationen aus den ersten fünf Dimensionen. Die Fokussierung auf die zentralen Aktivitäten im Key Account Management ist einzigartig im Zürcher Key-Account-Management-Modell und macht es so wertvoll für die Praxis.

Key Account Management Einbindung in die Organisation

Das KAM gilt es eng mit der Unternehmensstrategie (Strategy) abzustimmen. Was wird im Bereich Value Insights in den kommenden drei Jahren getan? Wie werden die Pricing-Kompetenzen verbessert? Im Key Account Management zahlt sich eine Strategie besonders aus. 

Kundeninteraktionen sind als Prozesse (Process) zu begreifen. Diese sind kontinuierlich hinsichtlich der Leistungsfähigkeit zu analysieren und wenn notwendig zu verbessern. KAM setzt Automatisierung optimal ein, damit die Mitarbeitenden mehr Zeit für wertstiftende Aktivitäten erhalten. Mitarbeitende im KAM tragen zwar zeitintensiv wenig relevante Kundendaten in wenig unterstützende Systeme ein, der Mehrwert für den Kunden und das Unternehmen bleibt aber meist noch auf der Strecke. Digitale Tools (Digitization), wie bspw. KI, sind viel stärker einzusetzen, damit die Mitarbeitenden neben der Automatisierung auch durch diese Tools stärker unterstützt werden. 

Zentraler Baustein im Zürcher Key-Account-Management-Modell ist das Enablement bzw. die Befähigung. Marketing, Kundenservice, Finance, Produktmanagement sind aufgefordert, das KAM optimal zu befähigen. Wie wirken sich neue Technologien auf die Kostenstruktur beim Kunden aus? Welcher Kunde hat die Webseite besucht? Enablement ist eng verbunden mit Skills bzw. Kompetenzen. 

Im KAM bedarf es einer regelmässigen Kompetenzanalyse und notwendigen Kompetenzanpassungen bzw. -verbesserungen. Da das KAM für einen Grossteil des Umsatzes verantwortlich ist, gilt es Enablement an dieser Stelle sehr gross zu schreiben. Damit KAM erfolgreich sein kann, ist es über die Struktur, die Informations- und Entscheidungsprozesse optimal in die Organisation einzubinden. Aber auch das Controlling der KAM-Aktivitäten sollte systematisch verbessert werden.

Betroffen sind alle Branchen, insbesondere Organisation, die bereits ein Key Account Management betreiben: die produzierende Industrie, Softwareanbieter*innen und Dienstleistungsanbieter*innen, deren Fortbestand an einigen wenigen Kunden hängt. 
 

Framework für das CAS Sales

Framework für das CAS Ke Account Management Bild vergrössern
  • Zürcher KAM-Modell
  • Kundenpotentialanalyse
  • Buying-Center-Analyse
  • KAM-Strategie
  • Customer Value Design
  • Cross-Selling
  • Preismanagement
  • Customer-Job-Verkaufsansatz
  • Verhandlungsmanagement
  • Kundenbeschwerden
  • Kontinuierliches Lernen
  • Integration KAM in die Organisation
  • KI und Digitalisierung im KAM
  • Übungscase
  • Business Case und Zertifikatsarbeit

Für die Anrechnung der 12 ECTS-Credits ist das erfolgreiche Bestehen der Qualifikationsnachweise (schriftliche Arbeiten) erforderlich.

Titel + Abschluss

Certificate of Advanced Studies (CAS) in «Key Account Management»

Partner

Das CAS wird in Zusammenarbeit mit CustomersX bzw. dem Schweizerischen Institut für Vertrieb und Handel durchgeführt.

Voraussetzungen + Zulassung

Erfahren Sie, für welche Fachpersonen dieser Kurs konzipiert ist und welche Voraussetzungen Sie mitbringen sollten.

Voraussetzungen

Diese Weiterbildung richtet sich an Personen mit einem Hochschulabschluss und mindesten 4 Jahren Berufspraxis im Vertrieb/Verkauf. Personen ohne Hochschulabschluss können zu Studiengängen zugelassen werden, wenn sich ihre Befähigung aus einem anderen Nachweis ergibt.

Zielpublikum

Das CAS Key Account Management ist für Fachkräfte aus Industrie, Technik, MedTech, Pharma, IT/Telco, Dienstleistungen und Logistik gedacht, die ein Key Account Management besitzen bzw. eine Einführung planen. Der Lehrgang spricht insbesondere jene an, die die hohe Relevanz von Kundendaten erkannt haben, welche die eigene Arbeitsweise deutlich effizienter und sie erfolgreicher ausgestalten wollen.

  • Geschäftsleitungsmitglieder
  • Gründer*innen von Start-Ups
  • Vertriebs- und Regionalleiter*innen
  • Ingenieur*innen und Product Manager*innen mit Vertriebsaufgaben
  • Key Account Manager*innen
  • Vertriebsinnendienst und Kundenservice
  • und Mitarbeiter*innen aus anderen verkaufsorientierten Bereichen
  • (für Mitarbeitende im Aussendienst und Hunterprofile gibt es jeweils ein spezifisches CAS)

Studiengänge richten sich an Personen mit einem Hochschulabschluss und Berufspraxis. Personen ohne Hochschulabschluss können zu Studiengängen zugelassen werden, wenn sich ihre Befähigung aus einem anderen Nachweis ergibt.

Infoveranstaltungen + Beratung

Sie haben Fragen zur Weiterbildung? An unseren Infoveranstaltungen beantworten der Studiengangsleiter, CAS-Leitende und Dozierende Ihre Fragen.

Studienorte

Der Unterricht findet oft vor Ort, manchmal auch hybrid statt (gemäss Stundenplan). Sie können das CAS entweder in Biel oder in Zürich besuchen.

Schulungsstandorte Biel oder Zürich

Weiterbildung in Zürich

Central 1
8001 Zürich

Weiterbildung in Biel

Berner Fachhochschule Technik und Informatik
Weiterbildung
Aarbergstrasse 46 (Switzerland Innovation Park Biel/Bienne)
2503 Biel/Bienne

Weiterbildung in Zürich

Central 1
8001 Zürich

Weiterbildung in Biel

Berner Fachhochschule Technik und Informatik
Weiterbildung
Aarbergstrasse 46 (Switzerland Innovation Park Biel/Bienne)
2503 Biel/Bienne