Standschäden an Schaltanlagen

Die Frage, wie stark die Betriebsjahre und Standschäden die Lebensdauer beeinflussen, steht im Zentrum dieses Projekts.

Steckbrief

  • Beteiligte Departemente Technik und Informatik
  • Institut(e) Institut für Energie- und Mobilitätsforschung IEM
  • Forschungseinheit(en) IEM / Hochspannung und EMV
  • Förderorganisation Andere
  • Laufzeit 01.01.2025 - 31.12.2025
  • Projektleitung Prof. Dr. Roman Grinberg
  • Partner BKW Energie AG

Ausgangslage

Das Kostenberechnungsschema des Verbands Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen VSE für die Betreiber von Stromversorgungsunternehmen empfiehlt einen Abschreibungszeitraum von 25-35 Jahren für MS-Schaltanlagen in Umspannwerken. Es könnte jedoch durchaus sein, dass während des Abschreibungszeitraums weder die mechanische noch die elektrische Lebensdauer der MS-Schaltanlagen erreicht wurde. Somit ist die Lebensdauer technisch gesehen noch lange nicht erreicht. Einige der sehr verbreiteten MV-Schaltanlagentypen, wie z.B. Lasttrenn-/Erdungsschalter, erleben in dieser Zeit, wenn überhaupt, nur sehr wenige Schaltvorgänge. Die Frage ist, wie stark die angesammelten Betriebsjahre respektive Standschäden die Lebensdauer beeinflussen. Mit anderen Worten: Werden die Geräte anfälliger für Fehlfunktionen oder Defekte, beispielsweise weil der Isoliergasdruck abnimmt, der Kontaktwiderstand zunimmt oder mechanische Deformierung stattfindet?

Dieses Projekt leistet einen Beitrag zu den folgenden SDGs

  • 9: Industrie, Innovation und Infrastruktur