Evaluation des Programms «Strong@Work»
Das Programm «Strong@Work» soll die Resilienz von Auszubildenden zu Fachangestellten Gesundheit fördern. Wir evaluieren die Wirkung dieses Programms.
Steckbrief
- Beteiligte Departemente Gesundheit
- Institut(e) Akademie-Praxis-Partnerschaft Insel Gruppe/BFH
- Förderorganisation Andere
- Laufzeit (geplant) 01.08.2025 - 31.01.2027
- Projektleitung Prof. Dr. Kai-Uwe Schmitt
- Projektmitarbeitende Gesche Gleichner
- Schlüsselwörter Resilienz, Pflege, Ausbildung, Evaluation
Ausgangslage
Pflegefachpersonen sind im Beruf hohen Belastungen ausgesetzt. Dies erfordert Resilienz. Der Begriff beschreibt die Fähigkeit eines Menschen, belastende Situationen sowie die Folgen von Stress erfolgreich zu bewältigen. Resilienz gilt dabei nicht als statische Eigenschaft, sondern als dynamischer Prozess der Auseinandersetzung mit Belastungen. Resilienz entsteht durch den aktiven Umgang mit Herausforderungen sowie durch die Nutzung innerer und äusserer Ressourcen. Um die Entwicklung von Resilienz bereits in der Ausbildung zu fördern, hat die Insel Gruppe das Programm «Strong@Work – stark unterwegs im Berufsleben» entwickelt. Das Programm zielt darauf ab, die psychische Gesundheit der Auszubildenden zu Fachangestellten Gesundheit (FaGe) zu fördern, ihre Resilienz zu stärken und sie bei der Bewältigung der hohen Anforderungen im Berufsalltag zu unterstützen. Im Verlauf der dreijährigen Ausbildung werden hierzu spezielle Unterrichtssequenzen angeboten. Im Rahmen unseres Projekts evaluieren wir die Wirkung des Programms «Strong@Work» aus verschiedenen Perspektiven.
Vorgehen
Die Evaluation des Programms «Strong@Work» orientiert sich am Vier-Ebenen-Modell nach Kirkpatrick, das sich in der Evaluation von Lehr-Lern-Prozessen bewährt hat. Es soll ein Studiendesign mit einer Kombination aus quantitativen und qualitativen Methoden umgesetzt werden. Die einzelnen Unterrichtssequenzen sollen jeweils im Nachhinein durch die Auszubildenden mittels standardisiertem Fragebogen evaluiert werden. Durch einen qualitativen Forschungsansatz soll das individuelle Erleben des Programms in der Zielpopulation exploriert werden. Hierbei soll spezifisch auf die Lerninhalte und deren Nutzen für Lernende eingegangen werden. Es sollen semi-strukturierte Einzelinterviews durchgeführt werden. Zudem wird die Wirkung des Programms aus Sicht der Berufsbildner:innen im Rahmen von Interviews bzw. Fokusgruppen untersucht.
Ergebnisse
Ein erster Teil der Evaluation ist Ende 2025/ Anfang 2026 erfolgt. Diese Zwischenergebnisse wurde ausgewertet. Der nächste Evaluationsschritt erfolgt im Herbst 2026.