Neue Studie zum Potenzial von Open Source KI

03.03.2026 Eine neue Studie der Berner Fachhochschule zeigt, wie kleine Unternehmen, die dem Berufsgeheimnis unterliegen, Open Source KI rechtskonform in ihre Arbeitsprozesse integrieren können.

Eine neue Studie des Instituts Public Sector Transformation (IPST) der Berner Fachhochschule Wirtschaft untersucht, wie kleine und mittlere Unternehmen, deren Mitarbeitende dem Berufsgeheimnis unterliegen, künstliche Intelligenz (KI) sicher und rechtskonform einsetzen können.

Im Fokus stehen vier Open-Source-KI-basierte Lösungsansätze: lokale, serverbasierte und externe Hosting-Lösungen sowie KI-Dienstleistungen von einer Schweizer Cloud-Anbieterin. Die Analyse der rechtlichen Rahmenbedingungen, wie das Datenschutzgesetz (DSG) und die Bestimmungen zum Berufsgeheimnis, bildet die Grundlage für die Entwicklung eines Open-Source-KI-Prototyps, dessen Quellcode auf GitHub veröffentlicht wurde.

Die Ergebnisse zeigen, dass KI-Tools für Berufsgeheimnisträger unter Einhaltung der rechtlichen Vorgaben einsetzbar sind. Die optimale Lösung, sowohl aus rechtlicher als auch aus kostentechnischer Sicht, stellt die Nutzung des BFH-KI-Prototyps auf eigenen Servern oder bei einer vertrauenswürdigen Cloud-Anbieterin dar. Die Studie wurde im Auftrag der ERFA-Gruppe «KI-Tool für kleine(re) Anwaltskanzleien» des Bernischen Anwaltsverbands (BAV) durchgeführt und im Rahmen des Innovationsschecks 127.305 INNO-ICT finanziert.

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