• Executive MBA in General Management

Porträt Ernst (Aschi) Hegg

«Die BFH bietet eine ideale Plattform für alle, die sich gerne firmen- und branchenübergreifend vernetzen, sich gegenseitig inspirieren und unterstützen.» Ernst (Aschi) Hegg erwähnt im Interview, dass nachhaltige und fachübergreifende Vernetzung das Fundament für Erfolg und Innovation bildet.

  • Executive MBA 2011
  • Technik und Informatik
  • SBB AG
  • Leiter IT Ausbildung

Wie sieht Ihre aktuelle berufliche Tätigkeit aus?
Als Leiter der SBB IT Ausbildungsabteilung bilde ich gemeinsam mit meinen Kolleg*innen unseren IT Nachwuchs von morgen aus. Ergänzend engagiere ich mich bei der ICT Berufsbildung Schweiz und dem Verein für digitale Integration und Transformation (VdIT).

Was fasziniert Sie an Ihrem Beruf/Ihrer Tätigkeit?
Am meisten beeindruckt mich wie sich schüchterne Schüler*innen in wenigen Jahren zu Talenten und tollen Persönlichkeiten entwickeln.

Was war Ihr prägendstes Ereignis in Ihrer beruflichen Laufbahn?
Die persönliche Begegnung mit Bill Clinton, als er das erste Mal in die Schweiz reiste und ich ihn nach dem Verlassen der Air Force One mit den Worten «Welcome to Switzerland Mr. President» und einem Pre-Covid-Handshake begrüssen durfte. Seine Antwort «I always wanted to come to Switzerland». Seine Aura war einzigartig.

Was haben Sie aus Ihrem Studium an der BFH für Ihren Berufsalltag mitgenommen?
Während meiner Masterarbeit zum Thema «Multiprovider IT Outsourcing» lernte ich, wie schwierig wissenschaftlich fundierte Recherche ist. Seither bin ich fasziniert von wissenschaftlichen Ansätzen, die sich in unsere berufliche Praxis integrieren lassen. Zum Beispiel den Einsatz der neurowissenschaftlichen Persönlichkeitsdiagnostik bei der Rekrutierung und der Förderung junger Talente.

Was haben Sie während Ihrer Studienzeit an der BFH besonders geschätzt?
Den aktiven Austausch und die bis heute bestehenden Freundschaften mit Dozent*innen und Kommiliton*innen. Mit einigen von ihnen arbeite ich bis heute im Verein Unternehmensführung (VUF) Alumni BFH EMBA zusammen.

Warum haben Sie sich für ein weiterführendes Studium an der BFH entschieden?
Die BFH wurde mir von Kolleg*innen sehr empfohlen und zusätzlich hat mich mein damaliger Arbeitgeber unterstützt, mich weiterzubilden.

Sie waren noch bis am 11. November 2021 Präsident des Vereins Unternehmensführung (VUF) Alumni BFH EMBA und übernehmen ab Januar 2022 das Präsidium des Dachverbands Alumni BFH. Was motiviert Sie, sich für die Alumni-Arbeit einzusetzen? Wo bietet Ihnen das Alumni-Netzwerk einen Mehrwert?
Die BFH bietet durch ihre praxisnahen Ausbildungen eine ideale Plattform für alle, die sich gerne firmen- und branchenübergreifend vernetzen, sich gegenseitig inspirieren und unterstützen. Die grosse Diversität im Alumni-Netzwerk bietet einmalige Möglichkeiten, sich auch selber laufend weiterzuentwickeln.

Welchen Rat geben Sie künftigen und aktuellen Studierenden mit auf den Weg damit der Übergang vom Studium ins Berufsleben erfolgreich gelingt?
Nicht nur auf die fachlichen und finanziellen Aspekte, sondern vor allem auf die eigene Weiterentwicklung und Sinnhaftigkeit der Arbeit zu achten und eine Team- und Unternehmenskultur zu wählen, die zur eigenen Persönlichkeit passt.

Wie verbringen Sie Ihre Freizeit?
Am liebsten mit Familie und Freunden. Meine Leidenschaft sind auch leicht verrückte Energieprojekte zuhause in Boll oder auf der Farm in Kalifornien. Etwas verrückt, weil ich mit viel Leidenschaft Wasser, Sonnenwärme, Sonnenstrom und Holz aus unserm Wald so zu kombinieren versuche, dass sie den eigenen Energieverbrauch für’s Wohnen und die Mobilität decken.

(Stand des Interviews: Dezember 2021)