TRANSFORM 2026 Digital Public Infrastructure

Am Dienstag, 5. Mai 2026 treffen sich im Rahmen der jährlich stattfindenden Konferenz TRANSFORM Teilnehmende und Referierende aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft zum Thema «Digital Public Infrastructure».

05.05.2026, 9.00–17.00 Uhr – Rathaus Bern, Rathausplatz 2

Packende Referate im Grossratssaal und spannende Perspektiven beim Austausch in den Pausen: Das ist die TRANSFORM. An der jährlichen Konferenz befassen sich Fachpersonen aus Verwaltung, Wissenschaft, Privatwirtschaft sowie dem nahen Ausland mit aktuellen Themen zum digitalen Wandel in der Verwaltung.

Ab sofort können Sie hier Tickets kaufen:

Aufzeichnungen

Die TRANSFORM wird jeweils aufgezeichnet. Hier finden Sie alle Beiträge der TRANSFORM 2025:

Speaker

Speaker

Programm

Das Programm wird laufend aktualisiert.

Zeit Thema
09:15

Begrüssung & Einleitung

  • Prof. Dr. Matthias Stürmer, Berner Fachhochschule
09:20

Referate Block 1:

  • Dirk Schrödter, Land Schleswig-Holstein
  • Daniel Markwalder, Bundeskanzlei
  • Liv Marte Nordhaug, Digital Public Goods Alliance Secretariat
10:40 Pause
11:10

Referate Block 2:

  • Sandra Tobler, Futurae Technologies AG
  • Rolf Rauschenbach, Bundesamt für Justiz
  • Nicolas Lemaitre, Stadt Zug
12:10 Diskussionsrunde zur digitalen Identität in der Schweiz
12:30 Mittagspause
14:00

Referate Block 3:

  • Anne Lévy, Bundesamt für Gesundheit
  • Petra Breuer, Bundesamt für Verkehr
  • Markus Fischer, Schweizerisches Bundesarchiv
15:20 Pause
15:50

Referate Block 4:

  • Martin Wegmüller, Schweizerische Post
  • Florin Hasler, Berner Fachhochschule
16:40

Reflektion des Tages & Fazit

  • Prof. Dr. Matthias Stürmer, Berner Fachhochschule
16:50 Apéro

 

Referate

Dirk Schrödter

Dirk Schrödter

Minister und Chef der Staatskanzlei des Landes Schleswig-Holstein

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Open Source - Schlüssel zu Souveränität in der digitalen öffentlichen Infrastruktur

Die Keynote arbeitet heraus, dass sich staatliche Souveränität heute in der Fähigkeit der Kontrolle von Software, Daten und digitaler Infrastruktur ausdrückt und nicht mehr nur an der Durchsetzung von Recht und Ordnung oder militärischer Stärke. Abhängigkeiten von proprietären, insbesondere außereuropäischen, Anbietern gefährden neben staatlicher Autonomie auch Innovationskraft und wirtschaftliche Wertschöpfung. Open Source schafft hingegen Transparenz, reduziert Lock-in-Effekte und stärkt Wettbewerb sowie technologische Eigenständigkeit. Am Beispiel Schleswig-Holsteins wird aufgezeigt, dass eine konsequente Open-Source-Strategie Kosten sparen hilft, die regionalen Ökosysteme stärkt und die Verwaltung resilienter macht. Die Botschaft der Keynote ist klar: Europas digitale Zukunft braucht technologische Gestaltungsmacht – und die basiert auf Open Source.

Open Source als Schlüssel zur Souveränität in der digitalen öffentliche Infrastruktur

In seiner Keynote an der TRANSFORM 2026 wird der Digitalisierungsminister aus Schleswig-Holstein, Dirk Schrödter, über Open Source als Basis der digitalen öffentlichen Infrastruktur referieren. Im Interview mit Matthias Stürmer zeigt er die Chancen und Herausforderungen im Hinblick auf digitale Souveränität.

Daniel Markwalder

Daniel Markwalder

Delegierter des Bundesrates für Digitale Transformation und IKT-Lenkung bei Schweizerische Eidgenossenschaft

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Was bedeutet digitale öffentliche Infrastruktur für den Bund und welchen Stellenwert hat sie in Bezug auf die digitale Souveränität?

Abstract folgt.

Sandra Tobler

Sandra Tobler

Gründerin und Verwaltungsratspräsidentin von Futurae Technologies AG, Vorstandsmitglied DIDAS & Mitglied Steuerungsausschuss der Nationalen Cyberstrategie (NCSC)

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Vertrauen in der digitalen Schweiz der Zukunft

Abstract folgt.

Liv Marte Nordhaug

Liv Marte Nordhaug

CEO Digital Public Goods Alliance Secretariat

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How Digital Public Goods are Transforming the Way Countries are Building Digital Public Infrastructure

Digital public goods (DPGs) are open-source software, open data, open content, and open AI systems that incorporate best practices and do-no-harm principles. Their growing use in DPI reflects a recognition that digital systems must be interoperable, transparent, and support digital sovereignty. This keynote explores how DPGs are enabling digital cooperation amidst rapid geopolitical change and actionable insights for those seeking to steward foundational country digital transformation processes.

Rolf Rauschenbach

Rolf Rauschenbach

Informationsbeauftragter E-ID, Bundesamt für Justiz

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e-ID und Vertrauensinfrastruktur: Stand der Arbeiten und Ausblick

Das e-ID-Gesetz soll am 1. Dezember 2026 in Kraft gesetzt werden. Damit kann die e-ID ausgestellt und die Vertrauensinfrastruktur in Betrieb genommen werden. Das Referat gibt Auskunft, welche Arbeiten noch anstehen, um Sicherheit und Barrierefreiheit zu gewährleisten und wie das Ökosystem für digitale Nachweise von Behörden und der Wirtschaft aufgebaut werden kann.

Petra Breuer

Petra Breuer

Leiterin Abteilung Politik, Bundesamt für Verkehr

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Mobilitätsdaten an der Schnittstelle zwischen Menschen, Organisationen und Technologie

Ohne Daten geht heute in der Mobilität kaum noch etwas. Mit der Mobilitätsdateninfrastruktur des Bundes (MODIG) eröffnen sich voraussichtlich ab 2028 neue Möglichkeiten, um den Datenaustausch zwischen verschiedenen Akteuren in der Mobilität zu vereinfachen. Zugleich sind die Datensouveränität und Handlungsfähigkeit des Staates sowie der schweizerischen Unternehmen zu erhalten und die vorhandenen (Innovations-)Potenziale zu nutzen. Der Bund muss sich dabei wandeln: von einem «Besteller» zu einem Auftraggeber mit unternehmerischer Verantwortung und betrieblichem Bewusstsein. Schaffen wir es, die privaten und öffentlichen Akteure für den «Mehrwert aus der Datenbereitstellung und Vernetzung» zu gewinnen und mit zeitgemässen Datenprodukten und Services (sog. Data Space Offerings) zu überzeugen?

Florin Hasler

Florin Hasler

Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Institut Public Sector Transformation

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Collaboration as Infrastructure

In der Schweiz sind wir gut darin, 27 verschiedene Lösungen zu entwickeln. Das ist teuer, ineffizient und führt oft zu Abhängigkeiten. In seinem Vortrag geht Florin Hasler der Frage nach, wie der Föderalismus vom Klotz am Bein zum Katalysator der digitalen Schweiz werden kann und welche Rolle Prototyping, offene Ökosysteme und verbindliche Standards dabei spielen könnten.

Steckbrief

  • Startdatum 05.05.2026, 9.00–17.00 Uhr
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  • Ort Rathaus Bern, Rathausplatz 2
  • Anmeldefrist 28.04.2026
  • Kosten Normal: 450 CHF | Verwaltung & Vereine: 380 CHF | Studierende: 120 CHF (auf Anfrage & mit Nachweis)

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