Porträt Nils Gygax

Porträt Nils Gygax

Bachelor of Arts in Architektur, 2014

 

Nils ist zur Zeit als Entwurfsarchitekt bei Bürgi Schärer Architekten in Bern tätig. Parallel dazu absolviert er an der Berner Fachhochschule den Master of Arts in Architektur und ist ausserdem für die Weiterentwicklung und das Design von Möbelstücken bei Cubed GmbH zuständig.

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Was hast du aus dem Studium an der BFH mitgenommen?

Konzentriertes und zielgerichtetes Arbeiten steigert die Effizienz. Dennoch sollte man neue Ideen (bezogen auf die Architektur) zulassen und auch mal eine Richtungsänderung erlauben, wenn sie gewünschte Vorteile bringt. Dadurch können sich Projekte weiterentwickeln.

 

Was hat dir rückblickend während deiner Studienzeit an der BFH gefehlt?
Ein Campusleben wie man es von grossen Schulen kennt, ist in Burgdorf nicht wirklich vorhanden, was schade ist. Insbesondere der Austausch mit anderen Studienrichtungen wäre interessant gewesen und hätte den Horizont erweitern können.

 

Welchen Rat gibst du künftigen und aktuell Studierenden mit auf den Weg?
Immer offen sein für neue Inputs und dennoch stets selbsständig denken und den eigenen Weg finden.

 

Wir haben gesehen, dass du mit deinem Bruder das Startup «Cubed Design» gegründet hast. War die Gründung eines eigenen Unternehmens schon immer dein Ziel?
Nein, grundsätzlich nicht. Das ist eher zufällig entstanden.

 

Beschreibe in 3-4 Sätzen wie du zu deinen Startup gekommen bist.
Mit zwei Kollegen, einem Architekturstudenten aus Luzern sowie einem Innenarchitekturstudenten aus Biel, habe ich versucht, innovative Möbelsysteme mit hohem Grad an Flexibilität zu entwickeln. Ein markttaugliches Produkt ist dabei nie entstanden, obwohl eine Leitidee mit Umsetzungspotential vorhanden war. Für sein Wirtschaftsstudium musste mein Bruder eine Geschäftsidee an der FHNW präsentieren und nahm das Möbelsystem als Thema. Dazu haben wir die Möbel weiterentwickelt und konnten anschliessend bei «SwissUpStart» teilnehmen. Erfreulicherweise konnten wir den Wettbewerb gewinnen.

 

Was war auf deinem Weg bis zur Startup-Gründung dein prägendstes Ereignis?
Es war ein langer Prozess mit vielen Entscheidungen. Ausschlaggebend war jedoch der Sieg an der «SwissUpStart Challenge».

 

Was machst du in deiner Freizeit?
Ich treibe viel Sport, insbesondere Kickboxen. Weiter stelle ich mir gerne Designaufgaben, welche ich mit Konzeptmodellen 1:1 umsetze.

 

Wo fährst du am liebsten in die Ferien?
Da ich vom Studium aus sehr viel unterwegs bin, bleibe ich in den Ferien meist zu Hause. Letztes Jahr war ich beispielsweise mit der Schule drei Wochen in China und drei Wochen in Bhutan.

efqm
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alumni bfh