Porträt Florian Lüthi

Porträt Florian Lüthi

Florian Lüthi

Bachelor of Science in Pflege, berufsbegleitend, 2015

Mitglied im Verein Alumni BFH Gesundheit

 

Florian ist zur Zeit als Fachexperte Pflege in der Klinik Zugersee tätig. 

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Florian, was hast du aus dem Studium an der BFH mitgenommen?

Mir wurde bewusster, dass die Pflege einiges an Weiterentwicklungspotenzial besitzt. Vor allem im deutschsprachigen Raum bzw. in der Schweiz hat die bewusste Wahrnehmung dieser Möglichkeiten erst angefangen sich zu entwickeln.

 

Was hat dir rückblickend während deiner Studienzeit an der BFH gefehlt?

Gerade Pflegende sind eine der unpolitischsten Berufsgruppen, die ich bisher kennen lernen durfte. Doch genau diese zusätzliche Sensibilisierung auch im berufsbegleitenden Studiengang wäre mir wichtig gewesen.

 

Welchen Rat gibst du künftigen und aktuell Studierenden mit auf den Weg?

Plant euch genug Zeit ein. Neben Studium und Arbeit, vor allem bei der Schichtarbeit, ist es wichtig, auch genügend Zeit für sich und sein soziales Leben zu haben. Die Studienzeit sollte man so bewusst wie möglich auch erleben dürfen.

 

Was fasziniert dich am Pflegeberuf?

Der Pflegeberuf ist aus meiner Sicht sehr vielseitig und ich entdecke immer wieder neue Möglichkeiten mich weiter zu entwicklen. Die Interaktion mit Patienten erlaubt es mir, immer wieder neue Facetten des Menschen und meines Berufes zu entdecken.

 

Was war auf deiner beruflichen Laufbahn dein prägendstes Ereignis?

Es gibt aus meiner Sicht kein einzelnes prägendes Ereignis. Ich empfinde es vor allem immer wieder inspirierend, sehr motivierte Berufsleute zu sehen. Berufsleute, welche sich von neuen Ideen begeistern lassen und auch aus Widrigkeiten neues Potenzial schöpfen können.

 

Was ist für dich der Mehrwert der Mitgliedschaft im Verein Alumni BFH Gesundheit?

Die Möglichkeit der Vernetzung von AbgängerInnen des gleichen Berufsstandes, aber auch im interdisziplinären Bereich. Bisher gab es jedoch keine mir bewusste Veranstaltung aus dem Gesundheitsbereich, welche mich für die Fahrt nach Bern motiviert hätte.

 

Was machst du in deiner Freizeit?

In meiner Freizeit bin ich häufig politisch aktiv. Sei es in der Grünliberalen Partei, in der ich ein stärkeres Bewusstsein für die aktuelle Gesundheitspolitik schaffen möchte. Sei es bei der aktiven Unterstützung von für uns Pflegende wichtige Anliegen, wie der parlamentarischen Initiative für die Anerkennung der Pflege und jetzt für die startende Volksinitiative des Berufsverbandes SBK-ASI.

 

Wie lautet dein Lebensmotto?

Habe den Mut, auch etwas falsch zu machen.

 

Gibt es noch etwas, was du anderen Alumni mitteilen möchtest?

Das Studium ist nicht das Ziel sondern der Weg, es zu erreichen.

efqm
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